Licht fürs Leben


art_1103_light_for_lifeOpferlichtwände aus Betonwerkstein

Die spätgotische Hallenkirche St. Jodokus im Zentrum von Bielefeld wurde anlässlich des 500. Weihejahres aufwendig restauriert. Das Planungsbüro ReuterSchoger, Architekten und Innenarchitekten, aus Berlin plante für die Opferlichtstationen mit großformatigen Betonwerksteinwänden. Die Elemente wurden von dem Hildesheimer Unternehmen Kerapid hergestellt und auch eingebaut. Die Elemente sind selbsttragend und zum Teil bis zu 3,46 m hoch und 2,35 m breit, bei einer Wanddicke Dicke von maximal 31 mm. Die feinkörnige Oberfläche ist geschliffen und speziell oberflächenbehandelt, damit tropfender Wachs keine Spuren auf der Betonwerksteinfläche hinterlässt. Die Ausschnitte für die Opferlichtkästen aus Metall wurden präzise nach Planvorgabe der Architekten per CNC mit Wasserstrahl
in die Wandelemente geschnitten. Die Metallkästen wurden dann flächenbündig eingebaut. Eine spezielle Ablufttechnik hinter den Wänden saugt die Wärme der Kerzenlichter ab und ist in die Gesamtkonstruktion integriert. Der weiße, geschliffenen Granisol-Betonwerkstein korrespondiert hervorragend mit der Architektur der einschiffigen Kirchenhalle.


Zurück