Günstig schön
Stararchitekten planen sozialen Wohnungsbau in MadridSpanien hat in den vergangenen Jahrzehnten einen enormen Immobilienboom erlebt. Angeheizt von Spekulationen sind auch in Madrid die Wohnungspreise in astronomische Höhen gestiegen; mit der Folge, dass ein riesiger Speckgürtel mit gesichtslosen Wohnungsbauten um die Stadt entstand. Zum größten Teil Anlageobjekte der Mittelschicht, die auf stetig weiter steigende Preise hofften, bis zum Platzen der Spekulationsblase 2008. Was von den Investoren und Spekulanten allerdings nicht gebaut wurde, sind Sozialwohnungen. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft „Empresa Municipal de la Vivienda y el Suelo de Madrid" (EMVS) kämpft seit vielen Jahren gegen den gravierenden Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Familien mit geringem Einkommen an, und erregt mit einer bemerkenswerten Idee Aufmerksamkeit: Sie beauftragt international renommierte Architekturbüros mit der Planung. So stehen bereits rund um Madrid soziale Wohnungsbauten entworfen von Chipperfield Architects, Peter Cook, Arata Isozaki, Paul Mendes da Rocha, Morphosis und auch die beiden niederländischen Büros Wiel Arets Architects und MVRDV haben in den vergangenen drei Jahren hier ihre Spuren hinterlassen. Beide Büros setzten auf Sichtbeton, um mit dem zur Verfügung stehenden Budget möglichst viel Wohn- und Lebensqualität zu generieren.
Den vollständigen Artikel können Sie nachlesen in opusC Ausgabe 2/2011.
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