Bootshaus aus Textilbeton
texton – Serielle Herstellung von Textilbeton-Fertigteilen
Neue Möglichkeiten für Gestaltung und Konstruktion erhalten Architekten und Tragwerksplaner durch den hochleistungsfähigen Verbundwerkstoff „Textilbeton". Bei Bauteildicken von 10 bis 30 mm, im Gegensatz zu Stahlbeton von mindestens 50 bis 100 mm, ermöglicht seine Anwendung schlankere und filigranere Konstruktionen. Er ist leichter als Stahlbeton, die Textilbewehrung schafft mehr Spielraum für außergewöhnliche Formen und das bei einer Materialeinsparung an Beton von rund 50 Prozent.Dem gesellschaftlichen Wertewandel und dem Ruf nach Schonung der Ressourcen, Nachhaltigkeit und Klimaschutz folgend, entspricht Textilbeton aktuellen Trends. Bewährt hat sich der Verbundwerkstoff bereits im Denkmalschutz, bei innovativen Ingenieurbauwerken und bei der Anwendung im Fassadenbereich öffentlicher Bauwerke.
Um die Leistungsfähigkeit des neuen Werkstoffs zu nutzen und weiter zu entwickeln, haben sich im Netzwerk „texton" Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Thüringen und Brandenburg zusammengeschlossen. Ziel des Netzwerkes ist die Markterschließung durch Produkt- und Technologieentwicklungen für den effizienten Einsatz faser- und textilarmierter Betone zum Bauen, Gestalten und Sanieren. Der Unternehmenszusammenschluss wird gefördert im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Ergebnisse seiner Arbeit präsentiert das Netzwerk auf der Anwendertagung „Textilbeton in Theorie und Praxis" am 19. und 20. September 2011 in Berlin.
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