Beton im Auftrieb

13. Deutsche Betonkanu-Regatta in Magdeburg

fo_1104_the_buoyant_force_of_concreteBeton macht mächtig Spaß. Dies bewiesen bei der 13. Deutschen Betonkanu-Regatta Mitte Juni in Magdeburg zahlreiche Teams mit fast 100 Wettkampfkanus und Wasserfahrzeuge der offenen Klasse. Die Mannschaften rekrutierten sich vorwiegend aus Studenten des Bauingenieurwesens und der Architektur. Sie alle haben mal wieder ihrem Können und ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Der Veranstalter, der Bundesverband der Deutschen Zementindustrie, kann mit dieser Veranstaltung auf eine erfolgreiche Serie zurückblicken. Zahlreiche Schaulustige wohnten dem Spektakel bei und viele machten die Erfahrung: Es ist aus Beton und schwimmt! Dem Auftrieb sei Dank.
Der Wettbewerb wurde in drei Kategorien ausgetragen: Konstruktion, Gestaltung und sportlicher Wettkampf. Eindeutiger Sieger im sportlichen Wettkampf waren die überragenden Sportler der Uni Twente aus Enschede: Sie feierten dabei einen Doppelsieg. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren haben sie die 13. Deutsche Betonkanu-Regatta gewonnen. Die Damen setzten sich im Finale gegen die Boote der zweitplatzierten Uni Weimar sowie gegen die TU Hamburg-Harburg (3.) und die TU Dresden durch. Bei den Herren wurde die TU Chemnitz hinter den Niederländern Zweite. Nach einem weiteren Boot aus Twente errang die Uni Weimar den vierten Platz. Den Konstruktionswettbewerb gewann die Georg-Simon-Ohm-Hoch schule Nürnberg. Den Gestaltungspreis sicherte sich die FH Aachen – zum vierten Mal in Folge! Das in den Hochschulfarben geschliffene Betonkanu aus zwei Teilen wurde in der Mitte nach dem „Einmachring"-Prinzip zusammengehalten. Edel und technisch überzeugend. Die Offene Klasse konnte die HS Lausitz zum dritten Mal hintereinander für sich entscheiden. Mit ihrer 5-Tonnen-Konstruktion „Kohlebeißer", die aus mehren hundert Einzelteilen bestand und in die unter anderem 1,5 km GfKBewehrung eingebaut wurde, stellten die Lausitzer mit Abstand das schwerste Boot.


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