Ehrungen für Sir David Chipperfield
Großer DAI Preis für Baukultur 2010 und die Große Nike des BDA
Den Großen DAI Preis für Baukultur 2010 erhält der britische Architekt David Chipperfield. Die Ehrung fand im Rahmen des diesjährigen DAI Verbandstages am 25. September im Museum Folkwang in Essen statt. Chipperfield erhält die Auszeichnung für sein Gesamtwerk, das geprägt ist von geometrisch strengen Entwürfen, räumlicher Klarheit, aber auch von phantasievoll gestalteten Raumstrukturen und Fassaden. Zu den bekanntesten Planungen in Deutschland gehören das Literaturmuseum der Moderne in Marbach am Nekkar und der Wiederaufbau des Neuen Museums in Berlin. Der zentrale Eingangsbereich auf der Berliner Museumsinsel wurde ebenfalls von Chipperfield geplant. Das im Januar 2010 eingeweihte und von Chipperfield im Neubauteil errichtete Museum Folkwang, in dem auch die Ehrung stattfinden wird, ist ein weiterer Bau des Architekten, der international Beachtung findet.„Der Vorschlag, Sir David Chipperfield in diesem Jahr mit dem Großen DAI Preis für Baukultur auszuzeichnen, stieß im Präsidium des DAI sofort auf breite
Zustimmung", sagte DAI Präsident Dipl.-Ing. Christian Baumgart. „Insbesondere durch Chipperfields Bautätigkeit in Essen ergab sich eine wunderbare Korrelation. Der Große DAI Preis für Baukultur wird traditionell in Respekt vor dem Gesamtschaffen des Preisträgers verliehen und da hat Sir David Chipperfield wahrlich einiges vorzuweisen", stellt Baumgart fest. Mit dem Architekturpreis „Große Nike" würdigt der Bund Deutscher Architekten BDA bundesweit Bauwerke, die sich durch eine hohe architektonische und stadträumliche Qualität auszeichnen. In sieben Kategorien, die wesentliche Elemente guter Architektur beschreiben, werden Preise in Form einer „Nike" vergeben. Mit der „Großen Nike", einer vom Berliner Bildhauer Wieland Förster geschaffenen Plastik, wird das bemerkenswerteste Bauwerk der letzten Jahre geehrt.
Die „Große Nike" als Hauptpreis wurde in diesem Jahr der Stiftung Preußischer Kulturbesitz als Bauherren und dem Architekten David Chipperfield für den Wiederaufbau des Neuen Museums verliehen. Die international besetzte Jury würdigt das Neue Museum als ein Gesamterlebnis, an dem Entwurfsarbeit, handwerkliche Präzision, intellektuelle Auseinandersetzung und nicht zuletzt der Dialog mit dem künstlerischen Bestand der Sammlungen gleichwertigen Anteil haben. Zu diesem Ergebnis hat nicht eine fertige Formvorstellung geführt, sondern in einem langen Prozess die geduldige Befragung dessen, was vorhanden war. Deutlich artikuliert und sinnenhaft anschaulich zeigen Sanierung und Ergänzung, wie bei größtem Respekt vor der Geschichte das Bestehende durch Hinzufügen von Neuem gestärkt werden kann. Damit steht das Museum sinnbildlich für einen Weiterbau der Stadt, der zur Zukunft einlädt, ohne die Geschichte auszublenden.
Zustimmung", sagte DAI Präsident Dipl.-Ing. Christian Baumgart. „Insbesondere durch Chipperfields Bautätigkeit in Essen ergab sich eine wunderbare Korrelation. Der Große DAI Preis für Baukultur wird traditionell in Respekt vor dem Gesamtschaffen des Preisträgers verliehen und da hat Sir David Chipperfield wahrlich einiges vorzuweisen", stellt Baumgart fest. Mit dem Architekturpreis „Große Nike" würdigt der Bund Deutscher Architekten BDA bundesweit Bauwerke, die sich durch eine hohe architektonische und stadträumliche Qualität auszeichnen. In sieben Kategorien, die wesentliche Elemente guter Architektur beschreiben, werden Preise in Form einer „Nike" vergeben. Mit der „Großen Nike", einer vom Berliner Bildhauer Wieland Förster geschaffenen Plastik, wird das bemerkenswerteste Bauwerk der letzten Jahre geehrt.
Die „Große Nike" als Hauptpreis wurde in diesem Jahr der Stiftung Preußischer Kulturbesitz als Bauherren und dem Architekten David Chipperfield für den Wiederaufbau des Neuen Museums verliehen. Die international besetzte Jury würdigt das Neue Museum als ein Gesamterlebnis, an dem Entwurfsarbeit, handwerkliche Präzision, intellektuelle Auseinandersetzung und nicht zuletzt der Dialog mit dem künstlerischen Bestand der Sammlungen gleichwertigen Anteil haben. Zu diesem Ergebnis hat nicht eine fertige Formvorstellung geführt, sondern in einem langen Prozess die geduldige Befragung dessen, was vorhanden war. Deutlich artikuliert und sinnenhaft anschaulich zeigen Sanierung und Ergänzung, wie bei größtem Respekt vor der Geschichte das Bestehende durch Hinzufügen von Neuem gestärkt werden kann. Damit steht das Museum sinnbildlich für einen Weiterbau der Stadt, der zur Zukunft einlädt, ohne die Geschichte auszublenden.
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